Film

Als Kriminalroman bietet sich "Der Richter und sein Henker" für eine Verfilmung geradezu an. Und tatsächlich kam bereits 1957 die erste Verfilmung heraus. Die bekannteste Filmadaption ist allerdings der Kinofilm aus dem Jahr 1975, für dessen Drehbuch Friedrich Dürrenmatt mit dem Schauspieler Maximilian Schell zusammenarbeitete

Entstehung

Im Jahr 1975 verfilmte der Schweizer Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell Friedrich Dürrenmatts Roman Der Richter und sein Henker. Zwar existierte bereits eine filmische Bearbeitung des Stoffes für das Schweizer Fernsehen aus dem Jahr 1957, doch Schells Film ist bis heute die einzige Kinoversion. Das Drehbuch wurde vom Regisseur in Zusammenarbeit mit Friedrich Dürrenmatt selbst verfasst. Laut der eigenen Aussage Schells hatte Dürrenmatt offenbar keinerlei Probleme damit, seinen eigenen Stoff, den er selbst lange nicht mehr gelesen hatte, an einigen Stellen zu erweitern und oftmals auch völlig umzuarbeiten.

Der Film wurde größtenteils mit bekannten Hollywood-Schauspielern besetzt und entsprechend in englischer Sprache gedreht. Unter dem Titel End of the Game wurde er beim Internationalen Filmfestival in San Sebastian präsentiert und ausgezeichnet. Die deutsche Synchronisierung und Vermarktung unter dem Originaltitel des Romans erfolgte erst danach. Im Jahr 1979 gewann Der Richter und sein Henker den Deutschen Filmpreis.

Handlung

Die Filmhandlung beginnt im Jahr 1948 in Istanbul, wo drei junge Männer und eine junge Frau gemeinsam das Leben zu genießen scheinen. In der deutschen Fassung berichtet Richard Gastmanns (Robert Shaw) Stimme aus dem Off von der Wette, die zwei der Beteiligten miteinander geschlossen haben: Ga...

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