Der mutige Mensch

Möbius, der geniale Physiker, flieht in die Irrenanstalt, weil seine revolutionäre „Weltformel“ in den falschen Händen zur Vernichtung der gesamten Welt führen könnte. Sein Ziel ist der Fortgang der Physik, aber: „Es gibt Risiken, die man nie eingehen darf: Der Untergang der Menschheit ist ein solches.“

Er will eine Veröffentlichung seiner Arbeit zu verhindern. Er hält seine Forschungsergebnisse zurück, um die Menschheit vor deren Auswirkungen zu schützen. Möbius könnte man mit Ödipus vergleichen, der nach Theben flieht, um dem ihm prophezeiten Vatermord zu entgehen. 

Möbius ist als mutiger Mensch dargestellt, der sich seiner Verantwortung bewusst ist. Er handelt resolut und ist bereit, seine Familie, seine Frau und seine drei Kinder, seine vielversprechende akademische Karriere, Ruhm und Geld und schließlich seine Liebe für Monika Stettler zu opfern, um seine Mission vollenden.

Er lässt sich nicht von seinen Gefühlen, sondern von logischen und rationalen Schlüssen leiten: „Wir müssen versuchen, das Vernünftige zu finden“, (S. 72). Er könnte aufgrund der genialen Erfindung der „Weltformel“ den Nobelpreis erhalten, erzählt Newton. Doch zieht Möbius das Irrenhaus vor: „Es gibt mir wenigstens die Sicherheit, von Politikern nicht ausg...

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