Charakterisierung Monika Stettler

Einsicht und Liebe

Seit fünf Jahren ist die liebevolle und verantwortungsvolle Krankenschwester Monika Stettler in dem Sanatorium „Les Cerisiers“ tätig (S. 49). Seit zwei Jahren ist sie für Möbius verantwortlich (S. 43).  

Nachdem Monikas Patient Möbius von seinem Familie Besuch erhalten und sie wegjagt hat, unterhalten sich Schwester Monika und Möbius. Möbius gesteht Schwester Monika, er tue nur so, als er sei wahnsinnig, um seiner Familie den endgültigen Abschied von ihm zu erleichtern (S. 43). Monika möchte mit ihm persönlich sprechen und sie setzen sich beide aufs Sofa.

Zuerst informiert Monika Möbius darüber, dass die Leitung des Sanatoriums sie ab dem nächsten Tag ins Hauptgebäude versetzen werde, weil männliche Pfleger die Bewachung der drei Physiker übernehmen. Die naive Schwester teilt ihm mit, dass sie ihm glaube, dass ihm der König Salomo erscheine (S. 46). Aufgrund ihrer Intuition fühlt sie, dass Möbius nicht wahnsinnig ist: „Ich weiß einfach, daß Sie nicht krank sind. Ich fühle es“ (ebd.).

Monikas Geständnis bringt Möbius in Gefahr; sein Narrenspiel darf keiner durchschauen, deshalb warnt er sie, gleich zu gehen. Aber anstatt Möbius zu verlassen, gesteht Monika ihm ihre Liebe. Sie sagt ihm, dass sie besorgt sei, weil er mit den Mördern Einstein und Newton zusammenlebe. Möbius versucht, sie zu beruhigen: „Ich komme mit ihnen aus“ (S. 47). Dann beichtet Möbius seiner Krankenschwester, dass auch er sie liebe, dass seine Liebe jedoch auch eine Gefahr für sie in sich berge (ebd.).

Alles ist geplant

Die 25-jährige junge Krankenschwester Monika fühlt sich alleine (S. 50) und ha...

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