Analyse

Unsere ausführliche Analyse zu Friedrich Dürrenmatts Komödie Die Physiker widmet sich der wichtigsten Komponente der Erzählung und seiner theoretischen Grundlage. Die wichtige Einleitung des Stücks, die fast wie eine Novelle verfasst ist, wird zuerst erläutert. Hier werden das Sanatorium, sein Umfeld und die Personen, die in der Anstalt leben, vorgestellt.

Der schweizerische Schriftsteller lässt zur Uraufführung seines Werks Die Physiker im Jahr 1962 „21 Punkte zu den Physikern“ veröffentlichen, die in Beziehung zu Dürrenmatts Dramatheorie stehen. Diese Punkte befassen sich mit zentralen Elemente der Komödie sowie mit der schlimmstmöglichen Wendung, dem Zufall, der Dramatik und der Wirkung des Stückes auf die Zuschauer. Die sehr knapp formulierten 21 Punkte, die manchmal sehr schwer zu deuten sind und die sich manchmal trügerisch zu wiederholen scheinen, werden umfassend und gründlich erörtert. Diese Analyse erlaubt die Entwicklung eines breiten Verständnisses von Dürrenmatts Text und Botschaft, und zwar samt Vermittlungstechnik.

Dann beschäftigt sich die Analyse mit der Sprache. Das Stück ist durchgehend sehr konstruiert und durchgedacht. Es enthält viele Überraschungsmomente, viel Ironie und etliche sprachliche Übertreibungen, die komische und groteske Situationen erzeugen. Zuletzt wird diskutiert, warum das Stück ein typisches Werk der literarischen Postmoderne darstellt. Unsere Analyse der wichtigsten Aspekte zu Die Physiker bedeutet eine Erleichterung für die vertiefende Beschäftigung mit dem hochinteressanten Stück. Alles ist in leicht verständlicher Sprache erklärt und mit passenden und anschaulichen Textbeispielen belegt.