Erster Teil

1- Der Verdacht

S. 5-12

Schauplatz: Spital Salem in der Altstadt von Bern, Krankenzimmer von Bärlach

Zeit: Anfang November 1948, zwei Wochen später; kurz vor Weihnachten, 27.12.1948, 28.12.1948

Personen: Bärlach, Dr. Hungertobel, Krankenschwester

Zusammenfassung:

Kommissär Bärlach wird Anfang November 1948 wegen seines starken Magenleidens (vgl. dazu „Der Richter und sein Henker“) in das Spital Salem eingeliefert. Da er zudem aber auch noch eine Herzattacke erleidet, muss der schwierige Eingriff zunächst verschoben werden und es stellt sich heraus, dass er an Krebs im Endstadium erkrankt ist und nur noch eine sehr geringe Lebenserwartung hat.

Bärlach erholt sich nun Ende Dezember 1948 von der schweren Operation. Obwohl sein Chef Dr. Lutz davon ausgeht, dass Bärlach diese schwierige Phase nicht überleben wird, ist dieser einige Tage nach Weihnachten wieder munter und kann, im Bett sitzend, lesen. Dabei entdeckt er in einer alten Ausgabe der Zeitschrift „Life“ ein Bild des KZ-Lagerarztes Nehle, der an einem Häftling ohne Narkose eine Bauchoperation vornimmt.

Als Dr. Hungertobel, der behandelnde Arzt Bärlachs, einen Blick auf das Foto wirft, reagiert er verunsichert und nervös, was dem Kommissär nicht entgeht. Auf seine Fragen antwortet Hungertobel nicht, sodass ihn Bärlach am folgenden Tag nochmals mit dem Foto konfrontiert. Nun eröffnet ihm sein Arzt, dass Dr. Nehle eine große Ähnlichkeit mit einem ehemaligen Studienkollegen von ihm hat, der Fritz Emmenberger heißt.

Fritz Emmenberger leitet nun eine Klinik auf dem Zürichberg und ist bei seinen Kollegen als „Erbonkel“ (S. 10) bekannt, da ihn seine schwerreichen Patienten wie einen Gott verehren und der Klinik oft ihr gesamtes Vermögen verm...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen