Bärlachs Schuld

Dreifach schuldig

Bärlach ist in dreifachem Sinne schuldig. Zuerst macht er sich deshalb im Sinne des Gesetzes schuldig, weil er den mehrfachen Mörder Gulliver nicht inhaftieren lässt, sondern ihn deckt und sogar zu seinen eigenen Untersuchungen heranzieht (S. 27). Er tut dies deshalb, da er weiß, wofür Gulliver kämpft. Gulliver geht anonym in alle Länder, „wo es noch verfolgte und gemarterte Juden gibt“ (S. 28), und bringt dort ihre Peiniger um. Auch mit der Hilfe Bärlachs gibt es so für ihn „keine Grenzen“ (S. 28).

Zweitens nimmt Bärlach schwerkrank die Untersuchung in Bezug auf einen brutalen Kriegsverbrecher auf, obwohl er dies der Polizei überlassen sollte, …

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Eigensinn und Leichtsinn

Auch wenn dem Kommissar der Schriftsteller Fortschig „unzuverlässiger [...] denn je“ (S. 59) vorkommt, schiebt Bärlach alle Zweifel beiseite und redet sich seinen eigenen Plan schön: „Die haben mich entlassen. Den Fall Emmenberger erledige ich selbst. Fortschig wird den Artikel gegen Emmenberger schreiben, und da er reist, muß ich mir keine grauen Haare wachsen lassen. Nicht einmal Hungertobel braucht davon etwas zu wissen“ (S. 60). Damit handelt er sehr eigen- und leichtsinnig.

Dr. Hungertobel erkennt die große Gefahr, in die sich Bärlach begibt: „Du begibst dich in eine fürchterliche Gefahr, wenn deine Spekulation stimmt, denn Emmenberge…

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