Kommissar Bärlach

Der krebskranke Kommissar

Kommissar Bärlach arbeitet bei der Polizei in Bern. Er ist gebürtiger Berner und Junggeselle. Während seiner Dienstzeit arbeitet er nicht nur in Bern, sondern auch in der Türkei in Konstantinopel (S. 16, S. 40). Er steht nun kurz vor seiner Pensionierung.

In dem Roman Der Verdacht erfährt der Leser nichts über Bärlachs Leben vor seinem Krankenhausaufenthalt. Um mehr über Bärlach zu erfahren, kannst Du auf die Charakterisierung Bärlach in unserer Lektürehilfe zu Der Richter und sein Henker zurückgreifen, diese Erzählung spielt sich zeitlich vor den Ereignissen von Der Verdacht ab.

Der ältere Kommissar wird zu Beginn der Handlung Anfang November 1948 in das Spital Salem in Bern eingeliefert, da er seit längerer Zeit unter starken Magenschmerzen leidet. Der wichtige Eingriff muss aber um zwei Wochen verschoben werden, da er zudem noch eine Herzattacke erleidet. Die Untersuchungen ergeben, dass er an Krebs im Endstadium erkrankt ist, weshalb sein Chef Dr. Lutz sich bereits mit dem Tod von Bärlach abfindet.

Entgegen allen Einschätzungen übersteht Bärlach die Operation aber gut und kann am 27.12.1948 wieder im Bett sitzen und in Zeitschriften blättern. Dabei stößt er in der Zeitschrift „Life“ auf ein Foto des KZ-Lagerarztes Nehle, auf dem zu erkennen ist, dass dieser ohne Narkose einen Häftling einer Bauchoperation unterzieht. Dieses Bild setzt die gesamte Handlung in Gang (S. 5).

Auf Nachfrage bei seinem behandelnden Arzt Dr. Hungertobel, ob er noch ein Jahr zu leben hat, gibt ihm dieser aus Verlegenheit keine Auskun...

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