Kläri Glauber

Tod als Ziel und Zweck

Schwester Kläri Glauber ist eine Krankenschwester im Spital Sonnenstein. Sie stammt aus Biglen, aus dem Verwaltungskreis Bern-Mittelland. Dies erkennt Bärlach an ihrem schweizerisch gefärbten Hochdeutsch. Sie ist die erste Person, mit der er im Spital Sonnenstein spricht. Als er sie nach dem Zwerg befragt, den er bei seiner Ankunft am Gitter eines Fensters des Spitals erkennen konnte, lacht sie ihn aus und fragt ihn, wie er auf eine solche Idee kommen könne.

Bärlach macht diese Aussage misstrauisch, doch er sieht die Tatsache, dass er unter Bernern ist, positiv. Er beschließt, sie zu „bearbeiten“ (S. 66). Nach dem Aufnahmegespräch und der Einnahme von zwei roten Pillen holt die Krankenschwester Bärlach ab, um ihn in sein Zimmer zu bringen. Dabei kommt sie diesem wie ein „gemütlicher Henker“ (S. 72) vor.

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