Charakterisierung

Im Zentrum von Dürrenmatts Kriminalroman „Der Verdacht“ (1951) steht die Figur von Hans Bärlach, die auch schon in dem früheren Roman des schweizerischen Autors „Der Richter und sein Henker“ als Kommissar auftritt. Der alte Kommissar ist nun krebskrank und wird in einem Spital in Bern von seinem Freund, dem Arzt Dr. Samuel Hungertobel, behandelt. Dieser ist es auch, der mit seiner Reaktion auf ein Foto in einer Zeitschrift die gesamte Handlung auslöst. Der scharfsinnige Kommissar bemerkt seine Nervosität und damit ist seine Neugier geweckt.

Bärlach holt sich bei seiner Untersuchung Hilfe bei dem alten Juden Gulliver, der im Untergrund lebt und ehemalige Kriegsverbrecher jagt. Bärlach vermutet, dass der Arzt Dr. Emmenberger, Dr. Hungertobels ehemaliger Studienkollege, mit dem Arzt Dr. Nehle während des Zweiten Weltkrieges die Identität getauscht hat. Diese Theorie muss er unbedingt beweisen, obwohl er nun schwerkrank ist.

Nun leitet Emmenberger eine exklusive Privatklinik für Schwerreiche auf dem Zürichberg, wo er bei seinen sadistischen Verbrechen von Frau Dr. Marlok, der Krankenschwester Kläri Glauber und einem Zwerg unterstützt wird. Um Emmenberger zu provozieren, bezahlt Bärlach den Schriftsteller Fortschig dafür, ein Pamphlet gegen Emmenberger zu verfassen. Danach lässt sich der Polizist in Emmenbergers Klinik verlegen. Damit setzt er sein Leben und das Leben seiner Mithelfer aufs Spiel.

Unsere Charakterisierungen schildern die Besonderheiten der neun zentralen Figuren der Erzählung und beschreiben die äußerlichen Merkmale der Figuren ebenso ihre grundlegenden Charaktereigenschaften. Zum genauen Verständnis der Protagonisten und ihrer Motivationen sind unsere Charakterisierungen unerlässlich.…

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