Erzählperspektive

1. Teil: Meistens Außenperspektive

Die Erzählung wird von einem heterodiegetischen Erzähler berichtet. Das bedeutet, dass er nicht als Figur in der Handlung vorkommt. Die handelnden Figuren werden größtenteils extern fokalisiert, um die Spannung aufrechtzuerhalten. Das bedeutet, dass der Erzähler meistens die Außensicht einnimmt. Er beobachtet von außen und hat keinen Einblick in die Gefühle oder die Gedanken der Figur.

Im ersten Teil des Romans wird Bärlach nur sehr selten an manchen Stellen intern fokalisiert, um seine Gedankengänge dem Leser anschaulich zu machen. Das heißt, dass der Erzähler also ebenso viel wie Bärlach weiß: Er nimmt den Blickwinkel des Kommissars ein: „>>Warum ist er denn so nervös?<< dachte Bärlach“ (S. 6). Dabei wird stets nicht viel von seinen Gedanken und Gefühlen preisgegeben, damit der Spannungsbogen für den Leser aufrechterhalten werden kann.

Besonders deutlich wird die externe Fokalisierung Bärlachs, die den Spannungsbogen aufrechterhalten soll, in dem Moment, in dem er sich dafür entscheidet, ins Sanatorium von Emmenberger verlegt zu werden. In der Nacht zuvor hat er sich mit Gulliver betrunken und damit die Krankenschwestern ihm gegenüber misstrauisch gemacht, da er nichts zu ihren Vorwürfen sagt. Für sie ist er nun „der fürchterliche Alte […] „dieser götzenhaft undurchsichtige Kranke“ (S. 51), der den ganzen Nachmittag von seinem Bett aus seine Fäden zieht, „einer Riesenspinne ...

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