Arbeitsweise und Werkkomplexität

Zwar zeichnet und malt Friedrich Dürrenmatt und verfasst zu seinen Lebzeiten auch etliche Prosatexte. Der Kern seines Werkes setzt sich jedoch aus den knapp dreißig Dramen und seiner Arbeit am Theater zusammen. Diese sind in der Mehrzahl von Erfolg gekrönt, doch gegen Ende seiner Schaffensphase wenden sich Publikum und Kritiker von ihm ab, sodass sich Dürrenmatt vollständig von der Bühnenarbeit zurückzieht. Ein Grund für Dürrenmatts Erfolgsverlust mag in derselben Experimentierfreudigkeit liegen, die ihn Strukturen, wie beispielsweise die des Kriminalromans, auf ungewöhnliche Weise adaptieren lässt und für die er anfangs noch hochgelobt wird.

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