Charakterisierung Die Güllener

„Die Besuchten“

Das Personenverzeichnis fasst alle Güllener unter der Kategorie „Die Besuchten“ (S. 11) zusammen. Ihr gehören Ill mit Frau und Kindern an sowie der Bürgermeister mit seiner Familie, ferner Pfarrer, Lehrer und Polizist. Kleinere Auftritte haben der Arzt „Doktor Nüßlin“ (S. 30), ein Maler, ein „Turner“ (S. 40), ein „Sigrist“ (S. 73) und Fräulein Luise, außerdem zwei Frauen und vier weitere Männer. Sie alle sind zu Beginn „aufs unbeschreiblichste verwahrlost“ (S. 13), am Ende treten sie „in Abendkleidern und Fräcken“ (S. 132) auf.

Die Güllener als Kollektiv

Zwar stechen die bereits näher charakterisierten Einzelrollen, wie beispielsweise der Bürgermeister und Frau Ill, in einigen Szenen immer wieder als Figuren mit einem gewissen eigenen Charakter heraus. Größtenteils jedoch stellt sich die Güllener Bürgerschaft als ein in sich geschlossenes Kollektiv dar. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, dass sich die Bürger im Laufe des Stückes immer wieder zu Gruppen zusammenfinden: als „der gemischte Chor und die Jugendgruppe“ (S. 28); beim Empfang für Claire im „Goldenen Apostel“ (S. 16); wenn sie sich um Ill „scharen“ (S. 83) und so seine Flucht verhindern; beim „Gemeindeanlaß“ (S. 119) zu Ills Verurteilung; und als die „zwei Chöre“ (S. 132) bei Claires Abreise.

Die Gül...

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