Polizeikommandant Dr. H.

Alt und altmodisch

Dr. H. ist ein alter (S. 13), großer, schwerer und altmodischer Mann (S. 6). Dies erkennt man an der goldenen Uhrkette, die quer über seiner Weste hängt und die aus der Mode gekommen ist. Obwohl er bereits älter ist, sind seine borstigen Haare schwarz und sein Schnurrbart buschig. Er hat eine laute Stimme und macht lebhafte Gesten beim Sprechen.

Dr. H. ist pensionierter Kommandant der Kantonspolizei Zürich (S. 6) und promovierter Jurist (S. 14). Er hat eine Frau und eine Tochter (S. 154). Er macht die Bekanntschaft des Ich-Erzählers in der Bar des Hotels „Steinbock“ in Chur am Abend nach dessen Vorlesung.

Dr. H. hat diesen Vortrag deshalb besucht, weil ihn das schlechte Wetter von einer Rückfahrt nach Zürich abgehalten hat (S. 6). Er war zuvor als Mitglied einer eidgenössischen Kommission nach Graubünden gekommen (S. 6). Im Jahr zuvor wurde er pensioniert (S. 137). Nach seiner Arbeit bei der Polizei ist er Nationalrat geworden (S. 11).

Ein „unzimperlicher Mensch“

Die Bardame des Hotels spricht Dr. H. mit ihrem Vornamen an. In der Bar trinkt er Rotwein und raucht eine Bahianos-Zigarre. Auf den Ich-Erzähler macht er gleichermaßen sowohl einen anziehenden als auch einen abschreckenden Eindruck, da er in seinen Augen ein „unzimperlicher Mensch“ (S. 6) ist.

Dr. H. bietet dem Ich-Erzähler an, ihn am nächsten Tag in seinem Opel Kapitän nach Zürich mitzunehmen (S. 6). Auf der Reise nach Zürich kritisiert Dr. H. zuerst, dass die Kriminalromane keineswegs die Wirklichkeit widerspiegeln und den Lesern ein falsches Bild vermitteln.

Ge...

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