Rezeption/Kritik

Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ erscheint erstmals im Oktober 1915 in der Zeitschrift „Die Weißen Blätter“, herausgegeben von Erik-Ernst Schwabach und René Schikele. Bereits im Dezember desselben Jahres erscheint in der Frankfurter Zeitung eine Rezension von Kasimir Edschmid, einem deutschen Schriftsteller des Expressionismus. In seiner Besprechung des Textes hebt er hervor, dass es Kafka gelungen sei, das Ungewöhnliche in den menschlichen Alltag zu integrieren, was für eine besondere Spannung sorge. Die Thematik der Konfrontation von Gregor Samsa mit seiner Familie, besonders mit dem feindseligen Vater, wird von Edschmid ebenfalls stark herausgestellt.

Insgesamt lobt der Rezensent das atmosphärische Erzählen Kafkas. Jene Atmosphäre würde vor allem durch die sprachliche Gestaltung der Erzählung hervorgerufen. Edschmid hebt die Vielschichtigkeit der Erzählung hervor und dass nicht alles so ist, wie es zunächst scheint. Man solle hinter die Oberfläche blicken und müsse den Text nicht nur auf wörtlicher Ebene untersuchen. I...

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