Entstehung

Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ entsteht, als er gerade an seinem Roman „Amerika“ arbeitet. Die Idee zur „Verwandlung“ überkommt Kafka spontan eines Abends, als er im Bett liegt: „… eine kleine Geschichte niederschreiben werde, die mir in dem Jammer im Bett eingefallen ist und mich innerlichst bedrängt.“[1] Dies berichtet er in einem Brief an „Eine solche Geschichte müßte man höchstens mit einer Unterbrechung in zweimal 10 Felice Bauer, seine Freundin, am 17. November 1912. Außerdem schreibt er weiter in einem anderen Brief an sie (25.11.1912): Stunden niederschreiben, dann hätte sie ihren natürlichen Zug und Sturm.“[2] Dies ist ihm jedoch nicht möglich, da er eine Reise nach Kratzau (Tschechien) antreten muss und daher seine Arbeit an der Erzählung unterbricht. Kafka bedauert diesen Umstand sehr. Beenden kann er seine Arbeit an der Erzählung schließlich im Dezember 1912. Veröffentlicht wird der Text jedoch erst im Jahr 1915.

Während des gesamten Schreibprozesses informiert Kafka unter anderem Felice Bauer regelmäßig über seine Gedanken bezüglich der Erzählung. Im Folgenden sollen einige Aussagen Kafkas darüber aufgeführt werden:

  • 23. November 1912: „… die Geschichte ist ein wenig fürchterlich.“...

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