Der Vater

Der Vater Samsa lebt zusammen mit seiner Frau und den zwei Kindern Gregor und Grete in einer Wohnung in der Charlottenstraße. Nach einem geschäftlichen Misserfolg ist er nun in Rente. Zum Zeitpunkt der Erzählung dauert dieser Zustand bereits fünf Jahre an. In diesen Jahren hat der Vater an Gewicht zugenommen und ist träge und schwerfällig geworden. Er wird als ein „gesunder, aber alter Mann“ (S. 32) beschrieben, der ein mühevolles, aber dennoch erfolgloses Leben geführt hat. Er übernimmt in der Familie nicht mehr die Rolle des Versorgers und verdient nicht deren Lebensunterhalt. Gregor erfüllt diese Rolle. Auch die aus dem misslungenen Geschäft des Vaters entstandenen Schulden werden von Gregor beglichen, der als Reisender gut verdient.

Für den Vater ist es selbstverständlich geworden, dass sein Sohn die Rolle des Versorgers innehat: „Man hatte sich eben daran gewöhnt“, (S. 30). Er sieht in Gregor sein Idealbild eines Sohnes verkörpert, der gerne arbeitet, fleißig ist und die Familie unterstützt. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sich Gregor verwandelt hat. Dem Ungeziefer Gr...

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