Erzähltechnik

Erzählhaltung – Erzählform - Erzählperspektive

Das im Roman verwendete Erzählverhalten ist das des Er-Erzählers. Die eingesetzte Erzählform ist die des personalen Erzählers. So wird das Geschehen fast ausschließlich aus der Sicht Karls geschildert und der Leser kann die Gedanken, Gefühle und Beweggründe Karls nachvollziehen. Dies bedeutet aber auch, dass der Blick auf das Geschehen eingeschränkt ist. Im Roman zeigt sich aber auch oft ein  Wechsel von der Perspektive Karls, also von der Innensicht, zu der Außensicht. Wird das Geschehen aus dieser Perspektive von außen geschildert, ist das Erzählverhalten neutral. Ein wertender oder kommentierender Erzähler tritt nicht auf.

Objektivierung durch Außensicht

Doch auch während des Wechsels hin zu der Außensicht bleibt der Fokus auf die Figur Karls gerichtet. Die Außensicht  erteilt Auskunft über die äußeren Umstände, unter denen Karl lebt. Gleichzeitig objektiviert sie die Identifikation des Lesers mit dem Protagonisten, indem ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass es sich um Karls Sicht handelt und dass die Perspektive seiner Wahrnehmung damit eingeschränkt ist: „Der Kapitän mochte ja ein guter Mann sein und überdies gerade jetzt, wie es Karl schien, irgendeinen besonderen Grund haben, sich als gerechter Vorgesetzter zu zeigen“(S.23).

Einerseits taucht der Leser in die Welt Karls ein und wird hier andererseits darauf hingewiese...

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