Charakterisierung des Untersuchungsrichters

Der Untersuchungsrichter ist „ein kleiner dicker schnaufender Mann“ (S.32) mit großen, buschigen schwarzen Augenbrauen (S.33). Er besitzt ein altes, schulheftartiges kleines Anmerkungsbuch. Durch die vielen darin steckenden Blätter ist es „aus [der] Form gebracht“ (S.33). Wahrscheinlich enthält es Unterlagen zu Prozessen und Berichte des Richters.

K. erscheint zur ersten Untersuchung. Obwohl er keine Uhrzeit für die erste Verhandlung erhalten hat, weist ihn der Richter darauf hin, dass er ihn aufgrund des Zuspätkommens nun nicht mehr verhören müsse. Er macht jedoch eine Ausnahme (S.32).

Während der Verhandlung kommt der Richter nie zu Wort. Wir erfahren durch K., dass er während der Rede K.s mal  mit „Verlegenheit oder Ungeduld“ (S.36), mal „im Schrecken“ (S.37) auf die Handlungen und Worte K.s reagiert. Offenbar ist er in Bezug auf die Beamten in den vorderen Reihen des Sitzungssaals „machtlos“ (S.33). Er ist nur „ein niedriger Beamter“ (S.43). Der Richter weist K. am Ende der Untersuchung darauf hin, dass er sich d...

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