Charakterisierung des Onkels

K.s Onkel wird Albert und Karl genannt. Der Onkel ist das einzige Mitglied aus K.s Familie, das als Handelnder ins Geschehen eingreift. Der Onkel ist anscheinend wohlhabend, denn er ist „ein kleiner Grundbesitzer vom Lande“ (S.63). Er trägt einen „eingedrückten Panamahut“ (S.63) und besucht die Stadt nur selten. Bei diesen Besuchen befindet er sich „immer in Eile“ (S.64), da es sich meist nur um einen „eintägigen Aufenthalt“ (S.64) handelt. In dieser Kürze will der Onkel immer „alles erledigen können, was er sich vorgenommen hat“ (S.64). Gegenüber K. nimmt der Onkel eine Art Vaterrolle ein, denn er ist sein „gewesener Vormund“ (S.64).

Er benimmt sich wie das Oberhaupt der Familie. Durch einen Brief von Erna erfährt er von K.s Verhaftung und besucht ihn daraufhin. Da K. aus der Sicht des Onkels bis jetzt die „Ehre“ (S.66) der Familie verkörperte, macht er sich angesichts des Prozesses nun Sorgen um den „guten Namen“ (S.66) der Familie. Er möchte verhindern, dass K. nun zur „Schande“ (S.66) der Familie wird. D...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen