Der Vater

Die gemeinsame Wirtschaft

Georgs Vater ist Kaufmann. Er ist nun alt geworden und lebt seit dem Tod der Mutter vor etwa zwei Jahren mit seinem Sohn Georg in gemeinsamer Wirtschaft in einem alten Haus in einer Stadt an einem Fluss. Er verfügt in der Wohnung über ein Privatzimmer im ersten Stock, das Hinterzimmer, welches auch bei schönem Wetter von einer Hauswand beschattet wird und welches Georg nur selten betritt (S. 52).

Der Vater hat erfolgreich das Familiengeschäft aufgebaut und seine Familie damit versorgt. Es kann davon ausgegangen werden, dass der Vater in seinen jungen Jahren ehrgeizig war und ein starkes Durchsetzungsvermögen hatte. Damals hat er „im Geschäft nur seine Ansicht gelten lassen“ (S. 49). Er hat einen entscheidenden Einfluss auf die Karriere seines Sohns ausgeübt und ihn vermutlich „an einer wirklichen eigenen Tätigkeit gehindert“ (S. 49). 

Der Vater arbeitet noch in der Firma, aber ist „zurückhaltender“ (S. 49) geworden. Georg leitet nun das Familiengeschäft, das seit zwei Jahren blüht. Der Tod der Mutter hat den Vater sehr mitgenommen: „und zweitens hat mich der Tod unseres Mütterchens viel mehr niedergeschlagen als dich“ (S. 54). Er hat eine Ecke seines Privatzimmers „mit verschiedenen Andenken an die selige Mutter ausgeschmückt“ (S. 52).

Der Vater und Georg leben und arbeiten zusammen. Sie verkehren „ständig im Geschäft“ (S.  52) und „das Mittagessen nahmen sie gleichzeitig in einem Speisehaus ein, abends versorgte sich zwar jeder nach Belieben, doch saßen sie dann meistens, wenn nicht Georg, wie es am häufigsten geschah, mit Freunden beisammen war oder jetz...

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