Erzählperspektive

Der personale Erzähler

Der Erzähler nimmt zuerst eine Außenperspektive ein: Er ist keine Figur der Handlung. Er befindet sich räumlich und zeitlich außerhalb des Geschehens und ist damit heterodiegetisch. Er nimmt in den ersten Zeilen der Erzählung eine Außensicht ein. Er betrachtet Georg nur von außen. Er verhält sich neutral und objektiv und gibt ohne Kommentierung seine Situation am Schreibtisch in seinem Privatzimmer wieder.

Franz Kafka schreibt in der dritten Person und erzeugt kurz die Illusion eines Erzählers, der aus räumlicher und zeitlicher Distanz von den Ereignissen be…

...

Der auktoriale Erzähler

Der personale Erzähler bewegt sich manchmal in der Erzählung, wie z.B. in dem letzten Satz, über die Grenze der personalen Erzählung hinaus und agiert dann durch Kommentare, Perspektivwechsel und Vorausdeutungen wie ein auktorialer Erzähler.

Der Erzähler scheint in dem ersten Teil den Entschluss von Georgs Jugendfreund, in Russland zu bleiben, mit Ironie zu bewerten: „Der Freund war nun schon über drei Jahre nicht in der Heimat gewesen und erklärte dies se…

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen