Das Familienleben

In der Beschreibung des Familienlebens bei den Kafkas wird deutlich, dass es ihnen, finanziell gesehen, gut geht und das Geschäft des Vaters die Familie gut versorgt. Es wird betont, dass der Vater in anderen ärmeren Verhältnissen aufgewachsen ist und sich diesen Wohlstand hart erarbeitet hat (S.135). Es wird berichtet, dass der Sohn zwei Brüder gehabt hat, die aber bereits als kleine Kinder gestorben sind. Der Sohn hat als der Älteste die Vorreiterrolle unter den Kindern inne (S.137). Seine drei Schwestern sind bedeutend jünger als er.

Die Mutter

Die Mutter wird von ihrem Sohn als liebevolle Hausfrau und Mutter charakterisiert: „Es ist wahr, daß die Mutter grenzenlos gut zu mir war“ (S.153). Allerdings nimmt sie eine Zwischen- und Vermittlerrolle zwischen dem Vater und den Kindern ein (S.160). Sie ist diejenige, die sich hauptsächlich um die Kinder kümmert, da der Vater die meiste Zeit bei der Arbeit im Geschäft verbringt. Diese Tatsache führt auch dazu, dass der abwesende Vater einen so starken Eindruck auf den Sohn hinterlässt: „[…] und daß Du außerdem ganz an das Geschäft gebunden warst, kaum einmal des Tages Dich mir zeigen konntest und deshalb einen um so tieferen Eindruck auf mich machtest, der sich kaum je zur Gewöhnung verflachte“ (S. 139).

Das Familienleben ist patriarchalisch organisiert, so wie es damals üblich war. Der Vater bestimmt die Regeln: „In Deinem Lehnstuhl regiertest Du die Welt...

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