Erzähltechnik

Erzählperspektive

Der Text ist im Stil eines Briefes geschrieben. Der Verfasser des Briefes, der Sohn Franz, spricht den Adressaten des Briefes, den Vater („Liebster Vater“ S. 135), direkt an. Alles, was in dem Text steht, wird aus der subjektiven Perspektive des Ich-Erzählers heraus geschildert. Der Leser kann sich nicht darauf verlassen, dass die im Brief beschriebenen Ereignisse sich wirklich so zugetragen haben, oder weiter, dass die Charakterisierungen der Figuren der Realität entsprechen.

Der Leser verfügt über Innensicht und erlangt Kenntnis durch die Erinnerungen, die Gedanken und die Gefühle des Ich-Erzählers von seiner Sichtweise und seiner Einschätzung der Ereignisse. Er erfährt, wie er die Welt wahrnimmt und was er über sich selbst und die Menschen in seinem Leben denkt.

Teilweise werden die Aussagen des Vaters in direkter Rede wiedergegeben, die durch Anführungszeichen und die Anwendung des Indikativs erkennbar ist: „So hast Du mir zum Beispiel vor kurzem gesagt: ‘ich habe Dich immer gern gehabt […]’“ (S. 136).

Figurenrede

Auch die indirekte Rede ist im Text zu finden.  Sie gibt wieder, was andere Personen gesagt, geschrieben, gedacht oder empfunden haben. Der Referent rückt dabei in den Vordergrund und ist deutlich erkennbar. Er vermittelt das Geschehen nicht unbedingt wortgetreu und neutral und erhält damit die Möglichkeit, zu werten, zu kommentieren sowie Schwerpunkte zu setzen. Damit wird die Distanz zwischen der Figur und dem Leser größer als bei der direkten Rede. in der Regel wird bei der indirekten Redewiedergabe der Konjunktiv verwendet.

Hier ist ein Beispie...

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