Analyse

Unsere Analyse zu Franz Kafkas Erzählung Der Brief an den Vater (1919) beleuchtet die wichtigsten Elemente der Erzählung. Zunächst wird der Aufbau des Textes behandelt, was eine hilfreiche Grundlage zur Erfassung des Textes bildet. Danach wird auf die besondere Erzählperspektive und die unterschiedlichen Zeitebenen bzw. Zeitformen des Briefes näher eingegangen. In zwei weiteren Abschnitten werden die gehobene und bildliche Sprache und der Stil des Briefes untersucht.

Der Brief des Sohnes charakterisiert sich dadurch, dass der Sohn eigene Äußerungen in Form von Kommentaren einfügt. Hiermit tritt die subjektive Sichtweise des Sohnes ganz deutlich hervor. Auch erweist der Ich-Erzähler sich oft im Text als unsicher. Sein ausgeprägter Zweifel wird besonders durch das häufige Verwenden des Adverbs „vielleicht“ verdeutlicht. Viele nicht exakt definierte Begriffe, Begriffe mit Doppeldeutungen, Metaphern und Symbolen sind im Text vorhanden und erscheinen dem Leser manchmal undurchsichtig.

Außerdem übertreibt der Sohn mehrfach. In diesem Zusammenhang kann der Leser sich fragen, ob die Ereignisse, die der Sohn schildert, sich tatsächlich so zugetragen haben. Kafkas Freund und Nachlassverwalter Max Brod kann nach Kafkas Tod die verzerrte Perspektive des Sohnes bekräftigen. Alle diese Aspekte untersucht der Abschnitt „Realität und Subjektivität“.

Unsere ausführliche Analyse bietet insgesamt eine gute Unterstützung für die Bearbeitung und Erfassung des Textes. Sie bleibt nahe am Text und die genauen Seitenangaben erleichtern das Wiederfinden der relevanten Stellen im Buch. Alles ist in leicht verständlicher Sprache erklärt und mit passenden und anschaulichen Textbeispielen belegt....

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