Akt 5

Seite: 204

Schauplatz/Szene: Offene Gegend

Figuren: Wanderer, Philemon, Baucis

Inhalt: Das alternde Ehepaar Philemon und Baucis leben friedlich und zurückgezogen am Meer. Sie bekommen Besuch von einem Wanderer, den sie einst aus Seenot gerettet haben und der ihnen nun danken möchte. Der Wanderer staunt über das neu entstandene urbar gemachte Land, das dem einstigen Meer gewichen ist. Während Philemon von einem Wunder spricht und in allem die kaiserliche Ordnung sieht, ahnt Baucis, dass sich die Landgewinnung eher teuflisch zugetragen haben muss. Sie berichtet von Raub, Verwüstungen und Menschenopfern, während der Kaiser selbst sich einen Palast errichtet habe. Auch Philemon und Baucis möchte der Kaiser umsiedeln, um ihr Land zu erhalten. Baucis misstraut ihm, während Philemon auf ihr Gottvertrauen setzt und eine Glocke zum Gebet läutet.

Seite: 207

Schauplatz/Szene: Palast

Figuren: Faust, Mephistopheles, Lynkeus der Türmer, Chor, die drei gewaltigen Gesellen,

Inhalt: Faust ist inzwischen hundert Jahre alt. In seinem Palast hört Faust das Läuten der Glocke, deren Klang er nun verflucht: Es erinnert ihn daran, dass ihm einzig noch das Stück Land von Philemon und Baucis für seinen Weltbesitz fehlt. Voll Neid blickt er auf ihr Idyll, das er gern selbst als Ruhesitz besitzen würde.

Mephistopheles berichtet ihm von erfolgreichen Raub- und Kriegszügen und Handelsabkommen im Kaiserreich. Er erzählt ebenfalls von dem wirtschaftlichen Fleiß, den Faust verfolgt, um seinen Privatbesitz stetig zu vermehren. Mephistopheles forciert seine...

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