Akt 2

Seite: 62

Schauplatz/Szene: Hoch gewölbtes enges gotisches Zimmer

Figuren: Mephistopheles, Chor der Insekten, Famulus, Baccalaureus

Inhalt: Während Faust im Schlafe seinem Traumbild der schönen Helena nachhängt, hat Mephistopheles ihn in sein altes Studierzimmer (Faust I) zurückgebracht. Obwohl viel Zeit vergangenen ist, scheint alles unverändert. Fausts ehemaliger Gehilfe Wagner ist inzwischen ein angesehener Wissenschaftler geworden. Dies berichtet ihnen Nikodemus, Wagners Famulus, der ihnen auch von den alchemistischen Experimenten Wagners erzählt. Der Schüler, mit dem Mephistopheles einst sein „Beratungsgespräch“ geführt hat, ist nun zum Baccalaureus aufgestiegen. Er verhält sich gegenüber Mephistopheles arrogant, indem er allein die Jugend preist und das Alter gering schätzt.

Seite: 70

Schauplatz/Szene: Laboratorium

Figuren: Wagner, Mephistopheles, Homunculus

Inhalt: Im Laboratorium trifft Mephistopheles auf Wagner, der sich auf dem Höhepunkt seiner alchemistischen Experimente wähnt: Sein Versuch, einen künstlichen Menschen, den Homunculus, zu erschaffen, ist geglückt. In einer Glasflasche ist er zum Leben erweckt. Diese kann der Homunculus aber nicht verlassen. Er beginnt zu sprechen, nennt Wagner „Väterchen“ und Mephistopheles „Herr Vetter“ und erweist sich als äußerst intelligent und mit einer besonderen Gabe ausgestattet. Er kann in das Innere von Faust schauen und berichtet von dessen schönstem Traumbild – der Zeugung Helenas durch Leda und Zeus, der in Schwanengestalt erscheint. Der Homunculus sieht auch, dass Faust von seinem Traum befreit werden muss, und schlägt vor, mit Faust auf dem Zaubermantel Mephistopheles‘ nach Griechenland zu fliegen, ...

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