Philemon und Baucis

Philemon und Baucis bei Ovid

Mit Philemon und Baucis greift Goethe auf ein Figurenpaar der griechischen Mythologie aus den Metamorphosen Ovids zurück. Ovid beschreibt sie als greises Ehepaar, das verarmt in einer Hütte am Stadtrand lebt.

Als zwei Wanderer auftauchen, sind sie die Einzigen, die ihnen in ihrer Hütte Einlass gewähren und sie herzlich bewirten und aufnehmen. Die Wanderer entpuppen sich als der Gott Zeus und sein Sohn Hermes.

Aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft verwandeln die Götter die Hütte in einen goldenen Palast. Die Götter schenken dem Paar außerdem die ewige Liebe, die sie bis zum gemeinsamen Tod vereint. Nach ihrem Tod werden Philemon und Baucis von den Göttern in eine Eiche und eine Linde verwandelt.

Die Idylle am Meer

Auch bei Goethe lebt das Ehepaar bescheiden in einer Hütte am Ufer des Meeres. In der Szene „Offene Gegend“ im 5. Akt werden sie in die Handlung eingeführt. Ebenfalls kommt ein Wanderer zu Besuch, den Baucis freundlich hereinbittet und bewirtet. Es stellt sich heraus, dass beide dem Wanderer das Leben aus der Flut gerettet haben, wofür er ihnen nun danken will.

Trotz der bescheidenen Verhältnisse wirkt ihr Leben im Einklang mit der Natur idyllisch und harmonisch. Ihr Umg...

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