Augenmotiv

Bereits in der Rückblende auf Nathanaels ersten Brief erfährt der Leser, dass der Sandmann Augen von Menschen sammelt. Dem jungen Nathanael, erschreckt durch die Geschichte des Kindermädchens seiner Schwester, macht das große Angst. Er fühlt sich hilflos und setzt den Advokaten Coppelius mit der Figur des Sandmanns gleich. Er empfindet ihn als eine Bedrohung.

Auch als Nathanael beim heimlichen Beobachten der Experimente des Vaters und des Advokaten entdeckt wird, fordert der Sandmann die Augen des Kindes: „Augen her, Augen her!“ (S.9). Nur das Flehen des Vaters kann verhindern, dass Coppelius die Augen Nathanaels stiehlt. Stattdessen setzt dieser ihm dann die Gliedmaßen willkürlich am Körper an. Nur wenig später wacht Nathanael auf, seine Mutter versichert ihm, dass der Sandmann weg sei. Es stellt sich die Frage, inwiefern die...

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