Nathanaels Mutter und Vater

Nathanaels Mutter

Nathanaels Mutter ist verwitwet, nachdem ihr Mann bei einem alchimistischen Experiment, das er mit dem Advokaten Coppelius im eigenen Haus durchgeführt hat, ums Leben gekommen ist. Sie ist eine fürsorgliche und liebevolle Hausfrau. Nach dem Tode ihres Mannes nimmt sie die Waisenkinder Clara und Lothar trotz finanzieller Probleme bei sich auf und der Bruder und die Schwester wachsen bei ihr auf. Später verlieben sich Clara und Nathanael.

Ihr Sohn, der in der Stadt G. studiert, besucht sie einmal in der Erzählung und kommt nach Hause wieder nach seiner Entdeckung, dass Olimpia nur ein Automat ist, und nach seinem Zusammenbruch. Am Ende der Geschichte erbt die Mutter von einem alten kargen Oheim „ein Gütchen in einer angenehmen Gegend unfern der Stadt“ (S. 40).

Die Mutter wird fast ausschließlich in Nathanaels Rückblicken auf seine Kinderjahre beschrieben. Sie ist generell von sachlicher Natur. Sie versucht, als Nathanael noch ein Kind ist, ihm die Gruselgeschichte vom Sandmann auszureden, die ihn beschäftigt. Nach Nathanaels nächtlicher Begegnung mit Coppelius in seinem Alptraum versichert sie ihm, er werde nie wiederkommen: „Nein, mein liebes Kind, der ist lange, lange fort, der tut dir keinen Schaden!" So sprach die Mutter und küßte und herzte den wiedergewonnenen Liebling.“ (S. 10).

Die Mutter ist gegen die Experimente, die ihr Mann mit Coppelius unternimmt. Einerseits deswegen, weil er dafür Geld verschwendet, das in der Folge ihr im Haushalt und für die Kinder fehlt, und andererseits deshalb , weil er diese Zeit dann nicht mit ihr und den Kindern verbringt (S. 13/14). Zudem ...

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