Inhaltsangabe

Das Fräulein von Scuderi ist eine ältere Dichterin, die im Paris des 17. Jahrhunderts lebt. König Ludwig XIV ist ihr Gönner, sie genießt hohes Ansehen bei dem Regenten. In dieser Zeit treiben in Paris Giftmörder und Juwelenräuber ihr Unwesen. Vor der Chambre ardente, einem vom König extra eingerichteten Gerichtshof, werden unter der Leitung des Präsidenten la Regnie gnadenlos Verdächtige verurteilt, viele Hinrichtungen erfolgen.

Der König fragt das Fräulein von Scuderi nach ihrer Meinung zu einer noch stärkeren Verschärfung der Maßnahmen gegen eine Bande von Juwelenräubern, die ihre Opfer mit einem Dolchstich durchs Herz umbringen. Sie rät ihm davon ab.

Eines Nachts im Jahre 1680 bekommt das Fräulein von Scuderi ein Kästchen von einem verzweifelten, bedrohlich wirkenden Jüngling zugestellt. In dem Kästchen findet sie kostbaren Juwelenschmuck und eine anonyme Dankschrift: Sie habe die Diebesbande vor der Verfolgung gerettet und solle den Schmuck als Dankesgeschenk ansehen.

Aufgeregt informiert die Scuderi die Marquise de Maintenon, die Mätresse des Königs. Die Maintenon sieht dem Geschmeide an, dass es von dem seltsamen, aber hoch talentierten Goldschmied René Cardillac gefertigt wurde. Cardillac wird zur Maintenon gebeten. Er erscheint, drückt der Scuderi seine tiefe Verehrung aus und sagt, sie solle den Schmuck, den er einst für niemand Besonderen gefertigt habe, gerne behalten.

Nach Monaten taucht der Jüngling wieder auf und wirft einen Zettel in die Kutsche des Fräuleins, auf dem...

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