René Cardillac

René Cardillac, eine der Hauptfiguren aus E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“, ist ein über Paris hinaus bekannter Goldschmied. Er ist ein Mann mittleren Alters, der eine Tochter hat, die noch bei ihm wohnt, aber bereits mit seinem Lehrling Olivier verlobt ist. Er ist nicht sehr groß, aber durch seine körperliche Arbeit ist er gut trainiert (S. 22).

Cardillac wird oft nicht pünktlich mit einer Arbeit fertig. Dass er sich nicht an Termine hält, gleicht er dadurch aus, dass er sich die längere Arbeitszeit nicht bezahlen lässt (S. 23). Er will  seine Schmuckstücke perfektionieren, das Geld ist ihm dabei unwichtig. Er hat sich völlig seiner Kunst verschrieben (S. 22).

Nach außen hin wirkt Cardillac zwar seltsam, aber er ist als braver Bürger und guter Vater für Madelon bekannt (S. 53). Doch der Goldschmied führt ein Doppelleben. Er ist es, der die vielen Raubüberfälle mit Juwelendiebstahl in Paris verübt, bei dem er einige Männer umbringt. Nur sein Lehrling Olivier weiß etwas davon, denn dieser beobachtet eines Nachts einen Tathergang (S. 49 ff). Cardillac erklärt seinem Lehrling daraufhin, wie es zu diesen Mordfällen kommen würde:

Er sei unter einem bösen Stern geboren (S. 55)....

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