Olivier Brusson

Olivier Brusson ist ein 26-jähriger Mann, dessen Identität in E. T. A. Hoffmanns Erzählung „Das Fräulein von Scuderi“ zunächst verschleiert bleibt. Zu Beginn tritt er als ein fremder Jüngling auf, der versucht, zur Titelheldin Kontakt aufzunehmen. Erst in der zweiten Hälfte der Erzählung kommt es zu einem Gespräch zwischen der Scuderi und dem jungen Mann, in welchem er sich als der Sohn von Anne Guiot und Claude Brusson zu erkennen gibt. Anne Guiot war des Fräuleins Pflegetochter, und Olivier hat als Kleinkind viel Zeit bei dem Fräulein verbracht, bevor seine Eltern in die Schweiz auswanderten (S. 45 f.). Er war ein besonders schönes Kind (S. 45), und als junger Mann hat er zwar oft einen Gesichtsausdruck, der von Stress, Angst und Verzweiflung zeugt, doch er strahlt auch etwas sehr Vertrauenserweckendes  aus (S. 44).

Oliviers Eltern wurden in Genf nicht reich, sondern es ging wirtschaftlich bergab für die Familie Brusson. Olivier stammt daher aus ärmlichen Verhältnissen (ebd.). Er hat aber ein großes Talent für die Juwelierkunst und machte sich nach einer begonnenen Ausbildung zum Goldschmied auf den Weg zurück nach Paris, da er sich von Cardillac als Meister viel erhoffte (S. 47 f.). Seine Eltern waren mittlerweile beide gestorben (S. 47)....

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