Sprache

Die Sprache in der Novelle „Das Fräulein von Scuderi“ kann aus verschiedenen Gründen ungewöhnlich für den heutigen Leser erscheinen. Sie bewirkt, dass der Leser das Gefühl bekommen kann, in eine andere Welt, Zeit und Atmosphäre einzutauchen. Zunächst kann die Sprache die Lektüre erschweren, doch wenn man einige Worte nachschlägt, ist der Anspruch zu bewältigen.

Da die Sprache aus dem 19. Jahrhundert stammt, enthält sie veraltete Begriffe, wie z. B. das Wort „Häscher“ für Polizisten (S. 10), „Supplik“ (S. 18) für eine Bittschrift oder die Bezeichnung des Schwiegersohns als „Eidam“ (S. 34). Einige Wörter wurden früher etwas anders geschrieben., Man kann sie aber gut verstehen, denn die Veränderung ist lediglich eine Abdunkelung der Vokale: aus Hilfe wird „Hülfe“ (S. 4), der Reiter ist hier ein „Reuter“ (S. 7) und die Zahl fünfzehn heißt in der Novelle „funfzehn“ (S. 15).

Weil der Schauplatz der Geschichte Paris ist, enthält die Geschichte auch französische Sätze und Begriffe. Der wichtige Satz „Un amant qui craint les voleurs, n’est point digne d‘...

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