Kapitel 11-15

11. Kapitel

Titel: Die Überraschung in der Fabrik · Der Kreuzberg und ein Sonderling · Das Leben ist eine schlechte Angewohnheit

S. 119-134

Zeit: Am folgenden Morgen, eine Viertelstunde vor Bürobeginn, im Laufe des Tages (4. Tag der Handlung)

Personen: Fabian, Fischer, Direktor Breitkopf, zwei Jungen, alter Herr (Erfinder, Prof. Kollrepp), Witwe Hohlfeld, Labude, Cornelia, Ruth Reiter

Orte: Reklamebüro, kreuz und quer durch die Stadt, bei Aschinger, Belle-Alliance-Straße, ehemaliges Wohnhaus, Plateau auf dem Kreuzberg, Wohnung von Fabian, Wohnung von Cornelia, vor dem Wohnhaus von Fabian und Cornelia

Handlung: Fabian ist am folgenden Morgen gutgelaunt und begibt sich schon früh ins Büro, um das Preisausschreiben zu gestalten, das ihm am Vortag von seinem Chef aufgetragen wurde. Kurz nach Arbeitsbeginn erscheint ein Bote und übergibt ihm seine Kündigung. Fabian wird sein Monatsgehalt ausgezahlt.

Der junge Germanist streift daraufhin den Tag über durch die Stadt. Er erinnert sich an seine Studienzeit und seine Jugend und trifft auf dem Plateau auf dem Kreuzberg auf einen alten Herr, der sich in sehr heruntergekommener Kleidung neben ihn auf die Bank setzt und mit der Spitze seines Schirmes mathematische Formeln in den Sand zeichnet. Es kommt zu einem Gespräch zwischen den beiden. Herr Kollrepp wirft sich vor, dass die von ihm erfundenen Maschinen lediglich dazu dienen, Betriebe zu rationalisieren und Menschen zu entlassen. Danach bietet Fabian dem Erfinder an, die Nacht auf seiner Couch zu verbringen, da dieser keine Wohnung hat.

Als Fabian nach Stunden in seine Wohnung zurückkehrt, wartet dort Labude, der sich für sein Verhalten am vorherigen Tag entschuldigen will. Er erzählt Fabian, dass er für zwei Tage mit Russow nach Frankfurt fahren wird, um dort eine weitere politische Gruppe zu gründen und dass die Beziehung zu Frau Selow ihm sehr unangenehm ist.

Als er gegangen ist, sucht Fabian Cornelia auf und trifft dort Ruth Reiter an, die von Fabian wissen will, wo Labude wohnt. Dieser will ihr diese Auskunft nicht geben und erklärt ihr, dass Labude gerade seine Wohnung verlassen hat. Sie stürzt ihm hinterher.

Cornelia und Fabian gehen, um zu Abend zu essen. Als sie anschließend zu einem Spaziergang aufbrechen, treffen sie auf den alten obdachlosen Erfinder, der um einen Schlafplatz auf Fabians Couch bittet. Fabian überlässt ihm sein Zimmer und verbringt die Nacht wieder mit Cornelia.

12. Kapitel

Titel: Der Erfinder im Schrank · Nicht arbeiten ist eine Schande · Die Mutter gibt ein Gastspiel

S. 135-149

Zeit: Am folgenden Morgen und Tag (5. Tag der Handlung)

Personen: Fabian, Prof. Kollrepp, Witwe Hohlfeld, Beamte, Portier, Frau Hohlfeld, Fabians Mutter, Dr. Winkler, Sanitätsrat, Cornelia

Orte: Fabians Zimmer, Bad, Arbeitsämter, Wittenbergplatz, Alexanderplatz, Kino

Handlung: Als Fabian am nächsten Morgen in sein Zimmer kommt, ist der alte Erfinder bereits wach und sitzt gut gelaunt am Tisch. Er bittet Fabian, noch ein wenig bleiben zu dürfen. Fabian versteckt ihn zunächst in seinem Schrank und legitimiert ihn nach seinem morgendlichen Bad als seinen Onkel, damit den Übernachtungsgast von der Wirtin nicht entdeckt wird. Er teilt sein Frühstück mit ihm, bevor er die Wohnung verlässt, um sich arbeitslos zu melden.

Nach zwei Stunden und einem Gespräch mit drei Beamten erfährt Fabian, dass er bei diesem Arbeitsamt am falschen Ort falsch ist und wird zu einer weiteren Adresse geschickt. Er irrt den Tag über durch verschiedene Ämter, bis er erfährt, dass er an der ersten Adresse falsch beraten wurde und diese nun geschlossen ist.

Merkwürdigerweise wird Fabian vom dortigen Portier über seine Rechte informiert. Dieser empfiehlt ihm, sich zu bewerben, und weist ihn darauf hin, dass er erst am Ende des Monats arbeitslos wird und sich auch er...

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