Epoche

Der Roman Fabian (1931) von Erich Kästner ist ein Zeitroman, der die realen Zustände in Berlin am Ende der Weimarer Republik schildert und im Sinne der Neuen Sachlichkeit möglichst distanziert und neutral berichtet. Seine Entstehung wird zunächst beleuchtet. Das Werk enthält mehrere autobiografische Elemente, die nachfolgend herausgearbeitet werden.

Die realhistorischen Fakten lassen sich schon am Anfang der Erzählung durch die Schlagzeilen der Abendblätter deutlich erkennen: “ Luftschiff explodiert über Beauvais, Strychnin lagert neben Linsen, […] Bevorstehender Streik von 140000 Metallarbeitern, Verbrecherdrama in Chikago, Verhandlungen in Moskau über das Holzdumping, Starhembergjäger rebellieren“.  Der historische Hintergrund der spannenden Handlung haben wir für Dich unter die Lupe genommen, dazu gehören unter anderem die große Arbeitslosigkeit, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise, die drohende Gefahr des politischen Umschwungs und das Erstarken der Nationalsozialisten.

Unsere ausführliche Darstellung der Merkmale der Neuen Sachlichkeit im Werk behandelt folgende Elemente: Realismus und Nüchternheit, Distanz und Sachlichkeit, Sprache und Erzählstil, die Darstellung der Großstadt Berlin anno 1930 und anschließend die Film- und Montagetechnik.

Der Kapitel „Epoche“ wird durch die Betrachtung der Rezeption und die Kritik des Werkes abgerundet. Schon bei der Veröffentlichung kommt es zu Protesten aus dem rechten Lager und nur zwei Jahre später wird das Buch öffentlich von den Nationalsozialisten verbrannt. Diese drohende Gefahr lässt sich bereits in der Rezeption des Werkes nach seinem Erscheinen im Jahr 1931 erkennen.…

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