Fritz Labude und Frau Labude

Das pro forma Ehepaar

Stephan Labudes Vater Fritz Labude (S. 93) ist ein bekannter Verteidiger und Justizrat, der viele Prozesse für sehr vermögende Leute führt (S. 86). Daher kann er sich eine Villa im Grunewald leisten, die wie ein großer griechischer Tempel aussieht. Labudes Mutter ist oft auf Reisen und lebt meist in einem Landhaus bei Lugano (S. 86).

Fritz Labude geht beinahe jede Nacht in Spielclubs (S. 86) und unterhält viele Affären (S. 87): "Er liebte seine Frau sehr, besonders in ihrer Abwesenheit. Seine Zuneigung wuchs im Quadrat der Entfernung, die zwischen ihnen lag." (S.77). Die beiden Eheleute gehen sich möglichst aus dem Weg und vermeiden ein Aufeinandertreffen in der Villa: ,,Da beide befürchteten, den anderen anzutreffen, mieden beide die Villa, so oft es möglich war,“(S. 77). Nur im Winter geben sie gemeinsam Gesellschaften.

Wenn Labude seine Eltern sehen will, muss er diese Gesellschaften besuchen, doch sie stoßen ihn zunehmend ab. Da er sie irgendwann nicht mehr besucht, trifft „er seine Eltern nur noch aus Versehen“ (S. 87). Das meiste, was er über seinen Vater weiß, hat er auf einem Fest von einer jungen Schauspielerin erfahren, mit der sein Vater eine Affäre unterhält: „…sie hatte ihm sehr eingehend den Mann geschildert, der sie damals finanzierte“ (S. 87). Als er erkennt, dass sie über seinen Vater spricht, verlässt er fluchtartig das Fest.

Fritz Labudes Erscheinen

Als Labude Fabian von seinen Problemen mit seiner Verlobte...

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