Ansorge

Der verschuldete Häusler

Der alte Korbflechter und Häusler Wilhelm Ansorge fällt insbesondere durch seine hünenhafte Gestalt und sein verwildertes Äußeres auf (vgl. S. 30). In seinem in Kaschbach im Eulengebirge ansässigen Haus beherbergt er die Weberfamilie Baumert (vgl. Charakterisierung Baumert). Da diese jedoch völlig verarmt ist, fällt für den ebenfalls mittellosen Ansorge schon seit längerem keine Miete mehr ab. Mittlerweile muss der hilflose Vermieter den Baumerts sogar das Licht reduzieren. Dem friedliebenden Ansorge fällt diese Maßnahme nicht leicht, auch wenn er sein Mitgefühl nicht offen zeigen kann: „Ich muß mich halt ooch einrichten“ (S. 30). 

Ansorges Haus ist verfallen und heruntergekommen. Hinzu kommt der defekte Ofen, der die Wände verrußt und die Bewohner krank macht. Entsprechend beschreibt der Lumpensammler Hornig die baufällige Unterkunft als „verräucherte[s] G...

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