Merkmale einer Kurzgeschichte im Text

Eine wichtige Gattung in der Epoche der Trümmerliteratur ist die Kurzgeschichte. Diese zeichnet sich, wie der Name bereits verrät, vor allem durch ihren Umfang aus: Es ist ein kurzes Prosastück, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Damit verfolgt sie nur einen Handlungsstrang, der keinen richtigen Anfang und kein richtiges Ende besitzt. Der Leser steigt mitten in das Geschehen ein, eine Einleitung oder Erklärung der vorangegangenen Ereignisse fehlt. Auch das Ende bleibt offen und hinterlässt ein Gefühl der Unabgeschlossenheit. 

Thematisch wird häufig das Alltägliche geschildert, das Leben ganz normaler Menschen. Um dieses Gewöhnliche zu betonen, lassen die Autoren ihre Figuren häufig als Prototypen ohne Namen und Charaktereigenschaften auftreten. So wird deutlich: Das, was diesen Menschen passiert, betrifft jeden Menschen. Häufig haben die Figuren eine Krise zu meistern oder stehen vor einem Konflikt. Die Ereignisse werden in chronologischer Reihenfolge geschildert, die Kurzgeschichten enthalten keine Vor- oder Rückblend...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen