Lebensmittelmangel und Rationierung nach dem Zweiten Weltkrieg

Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg. Die deutschen Städte sind zerstört. Die Bombardierungen durch die Alliierten haben große Schäden hinterlassen, so fehlt beispielsweise jeder zweiten Wohnung mindestens eine Wand. Die Menschen müssen sich arrangieren, der Wohnraum ist knapp. Zudem kommen Geflüchtete und Vertriebene in die Großstädte auf der Suche nach einer neuen Heimat und Bleibe. Die Alliierten quartieren sie zusätzlich in die bereits bestehenden Haushalte ein. Es herrscht großer Mangel. Es fehlt an Kleidung, Wasser, Essen, Strom und Geld.

Die Lebensmittelausgabe erfolgt auf der Basis von Lebensmittelkarten. Die Kalorien pro Tag und pro Person sind eng bemessen. Teilweise bekommt ein Erwachsener nur 800 Kalorien für 24 Stunden. Gehen die Karten zur Neige, muss man sich morgens früh beim Bezirksamt ans...

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