Charakterisierung

Die Figuren in den Kurzgeschichten stehen häufig prototypisch für die Bevölkerung Deutschlands in der Nachkriegszeit. Aus diesem Grund erfährt man über sie nicht viel. Das Wenige sei hier zusammengefasst. 

Der Sohn

Von dem jungen Protagonisten erfährt der Leser, dass dieser mit seinen Eltern zusammenlebt und aufgrund einer Erkrankung ans Bett gefesselt ist. Der junge Mann hat Fieber, deswegen hat seine Mutter für ihn ein Glas voll Kirschen auf die Fensterbank gestellt. Diese sollten ihm eine genussvolle Abkühlung verschaffen. 

Zu Beginn der Geschichte hört der Protagonist ein Glasklirren in der Küche. Sofort vermutet er, dass sein Vater das Glas mit den Kirschen kaputtgemacht habe. Er bewegt sich in die Küche und sieht den Vater auf dem Boden sitzen, seine Hand ist rot gefärbt. Ohne nachzufragen, beschuldigt er ihn lautstark, die Kirschen aufgegessen zu haben, die für ihn bestimmt waren. Damit agiert er habgierig, aggressiv, egoistisch und selbstbezogen. 

Das Verhältnis des Protagonisten zu seinem Vater scheint nicht von Vertrauen geprägt zu sein, denn der junge Mann traut seinem Gegenüber zu, die zur Linderung seines Fiebers bestimmten Kirschen verzehren zu haben. Die Situation lässt sich teilweise durch die Lebensmittelknappheit und die schwierigen...

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