Aufbau, Stil und Sprache

Der Erzähler beschreibt sachlich und distanziert die Begegnung der beiden Figuren, die anonym bleiben, keine Namen oder Alter zugewiesen bekommen. Er lässt den Leser an den Gedanken des Protagonisten, nicht jedoch an denen des Vaters teilhaben. Nur durch die Äußerungen des Vaters wird sein Verhalten erklärt. Das ist für die Spannungskurve deshalb besonders wichtig, denn die Leser*innen sollen nicht genau über das Geschehen informiert werden, bevor der Vater selbst die Situation am Ende der Erzählung auflöst. Bis zu der letzten Sprechpassage des Vaters weiß der Lesende nicht, ob die Beschuldigungen des Sohnes wahr oder falsch sind. Seine Aussagen addieren sich wie ein Puzzleteil zum anderen, bis schließlich ein klares Bild erscheint: Der Vater ist gefallen und hat sic...

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