Stilmittel

Vielfältige Stilmittel verleihen dem Roman Der Trafikant seine literarische Qualität. Einige davon werden im Folgenden aufgelistet und mit Beispielen aus dem Text illustriert.

Alliteration (Wiederholung von Buchstaben oder Silben zu Beginn benachbarter Wörter)

„Ich habe schon zu viel gesehen und gerochen und geschmeckt.“ (S. 164)

Wegen Witze.“ (S. 204)

Anadiplose (Wiederaufnahme des letzten Wortes oder der letzten Wortgruppe eines Satzes am Anfang des nächsten Satzes)

„Roßhuber rührte sich nicht. Er rührte sich nicht und gab keinen Laut von sich.“ (S. 195)

Anapher (Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe an Satz- oder Versanfängen) 

keine Zeitungen zu lesen hieße ja auch, kein Trafikant zu sein, wenn nicht gar; kein Mensch zu sein.“

Für meine Beine. Für meinen Nacken. Für die Schweißflecken unter meinen Achseln. Für mein Gesicht. Für mein ganzes Auftreten. (…) Ich schäme mich für alles, was ich tue, habe und bin.“ (S. 118)

 „Es lebe die Freiheit! Es lebe unser Volk! Es lebe Österreich!“ (S. 148)

Asyndeton (Aufzählung von mindestens drei Wörtern oder Satzgliedern, die ohne ein Bindewort miteinander verbunden sind) 

„Es roch nach Abwasser, nach Urin, nach billigem Parfüm, altem Fett, verbranntem Gummi, Diesel, Pferdescheiße, Zigarettenqualm, Straßenteer.“ (S.21)

 „den Kunden, den Leser, den Zeitungskäufer“ (S. 25)

„Von der Politik werde alles und jedes verhunzt, verpatzt, versaut, verdummt und überhaupt irgendwie zugrunde geric...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen