Der gestiefelte Kater

Der 24-jährige deutsche Schriftsteller Ludwig Tieck lässt im Jahr 1797 den „gestiefelten Kater“ veröffentlichen. Er betitelt das Stück als ein „Kindermärchen in drei Akten mit Zwischenspielen, einem Prologe und Epiloge“. Der Ursprung des Märchens ist auf die Erzählung des französischen Autors Charles Perrault „Le maître Chat ou le Chat botté“ (1697) zurückzuführen. Auch in dessen Stück erbt ein junger Bauer einen scheinbar wertlosen Kater, der jedoch zu sprechen beginnt und ihm mit einer List zu Reichtum verhilft.

Unsere Szenenzusammenfassung verschafft Dir einen guten Überblick über den komplizierten Verlauf der Handlung. Die Komödie ist nämlich als ein Stück im Stück konzipiert, wobei eine fiktive Theatertruppe das Märchenstück eines fiktiven Dichters vor einem fiktiven Publikum aufführt. Die missglückte Theatervorstellung enthält damit mehrere Ebenen, die miteinander verzahnt sind. Unsere Inhaltsangabe und kurze Zusammenfassung ermöglichen Dir einen schnellen Einblick in die Komödie.

Unsere Charakterisierungen porträtieren die Haupt- und Nebenfiguren des Stücks im Stück: den sprechenden Kater Hinze, den einfältigen jungen Bauern Gottlieb, den trotteligen König und seine eigensinnige Tochter, ihren Verehrer Prinz Nathanael von Malsinki, die Narrenfigur Hanswurst und den Hofgelehrten Leander sowie den Wirt einer Soldatenschenke. Sie befassen sich darüber hinaus mit den Figuren, die jenseits der Theaterbühne agieren: Dazu gehören der selbstkritische Dichter sowie das tadelnde Publikum.

Bitte Folgendes beachten: Die Dokumente Epoche, Analyse und Interpretation befinden sich noch in ihrer Entstehung und werden – sobald sie fertiggestellt sind – hier auf Lektürehilfe.de für Dich veröffentlicht.

Referenzbuch: Reclam 2021

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Der gestiefelte Kater

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