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Der eingebildete Kranke

Die berühmte Prosakomödie „Der eingebildete Kranke“ ist das letzte Werk des französischen Schauspielers und Dramatikers Jean-Baptiste Poquelin, genannt Molière (1622-1673). Er spielt selbst die Hauptrolle bei der Uraufführung des Stücks am 10. Februar 1673. Eine Woche später bricht er am 17. Februar während der vierten Aufführung des Stücks zusammen und verstirbt wenig später zu Hause an einem heftigen Blutsturz.

Die Komödie zeichnet sich durch autobiografische Züge aus. Molière war selbst krank und kannte sehr gut die unwirksamen zeitgenössischen medizinischen Methoden. Das Stück stellt eine scharfe Satire auf die Medizin und das Ärztewesen im 17. Jahrhundert dar und beschreibt die Leichtgläubigkeit des reichen Hypochonders Argan, der sich von seinem Arzt und Apotheker teure und überflüssige Behandlungen und Medikamente verschreiben lässt. Er will sogar seine Tochter mit einem Mediziner verheiraten, nur damit er rund um die Uhr einen Arzt zur Verfügung hat.

Der komplizierte Verlauf des Stücks wird ausführlich in unserer Szenenzusammenfassung, Inhaltsangabe, kurzen Zusammenfassung und Figurenkonstellation dargestellt, welche eine ideale Grundlage für die eigene Bearbeitung des Werks bilden. Unsere gründlichen Charakterisierungen schildern anschließend den wohlhabenden und egoistischen Hypochonder Argan und seine beiden Gegenspieler, seinen Bruder Béralde und seine Dienerin Toinette. Sie portraitieren auch Argans Frau Béline und seine beiden Töchter Angélique und Louison. Auch Angéliques heimlicher Geliebter Cléante wird natürlich detailliert beschrieben. Dann werden die vier Mediziner, Dr. Purgon, Herr Fleurant, Herr Diafoirus Senior und Thomas Diafoirus, die sich weniger für Argans Gesundheit, dafür aber umso mehr für sein Geld und ihre Zukunft interessieren, geschildert.

Die anderen Dokumente Epoche, Analyse und Interpretation zu „Der eingebildete Kranke“ befinden sich noch in der Vorbereitung und werden bald auf Lektürehilfe.de publiziert.

Referenzbuch: Molière: Der eingebildete Kranke. Komödie in drei Aufzügen, Stuttgart: Philipp Reclam jun., 1986.

 

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