Zusammenfassungen

Ludwig Tiecks Märchennovelle „Der blonde Eckbert“ (1797) weist keine Kapiteleinteilungen auf, jedoch lässt sich der Text in eine Rahmen- und eine Binnenhandlung untergliedern. In dem kurzen ersten Teil der Rahmenhandlung werden die zentralen Figuren und ihre Position eingeführt. Wir befinden uns im Mittelalter auf einer kleinen Burg im Harz, in der der Ritter Eckbert und seine Frau Bertha ein friedliches und einsames Leben führen. Es folgt die lange Binnenhandlung, die aus Berthas Lebensbericht besteht. Der zweite Teil der Rahmenhandlung ist in mehrfacher Hinsicht mit der Binnenhandlung verknüpft. Sie spielt, ebenso wie die Binnenhandlung, sowohl in der realen als auch in der märchenhaften Welt.

Unsere Zusammenfassung der Sinnabschnitte vermittelt einen schnellen und unkomplizierten Überblick über den Handlungsverlauf. Hierbei ist besonders die Gliederung des Textes in eine Rahmen- und Binnenhandlung von Bedeutung. Indem die wichtigsten inhaltlichen Ereignisse dieser Handlungsabschnitte prägnant zusammengefasst werden, können die Schlüsselstellen schnell und einfach im Text gefunden und in ihrer Bedeutung für die Gesamthandlung verstanden werden. Darüber hinaus finden sich zu jedem Abschnitt genauere Angaben zu Ort und Zeit der Handlung sowie Informationen zu den auftretenden Figuren. 

Die Zusammenfassung der Sinnabschnitte verschafft wichtige Einblicke in die Entwicklung des Geschehens und lässt zudem die Struktur des Textes erkennbar werden. Sie wird durch eine Inhaltsangabe und eine kurze Zusammenfassung ergänzt.

Auszug aus dem Text:

Zu der Erzählung seiner Frau fügt Eckbert an, dass er Bertha liebe und dass ihr Reichtum beiden ein wohlhabendes Leben auf der Burg ermöglicht habe. Eckberts Freund Walther reagiert ungewöhnlich reserviert auf Berthas Geschichte. Noch dazu erinnert er Bertha wie beiläufig an den Namen des zurückgelassenen Hundes, ohne sein Wissen darüber zu aufzuklären. Während Bertha an ihren Schuldgefühlen schwer erkrankt, entwickelt Eckbert einen derart starken Argwohn Walther gegenüber, dass er ihn bei einem unverhofften Zusammentreffen im Wald erschießt. Als der Ritter anschließend ins Schloss zurückkehrt, ist seine Frau bereits verstorben. 

Nach einer langen Zeit der Gewissensqualen und Einsamkeit findet Eckbert in Hugo einen neuen Freund, dem er als Vertrauensbeweis ebenfalls seine ganze Geschichte anvertraut. Dies bringt jedoch nicht die erhoffte Erleichterung, sondern führt erneut zu Argwohn, der sich in einen Verfolgungswahn hineinsteigert und Eckbert fast um den Verstand bringt. In Hugos Gesicht glaubt der Ritter schließlich die Züge des von ihm ermordeten Walther zu erkennen...

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