Hugo

Nach dem Mord an Walther und dem Tod seiner Frau Bertha glaubt der einsame und schuldgeplagte Ritter Eckbert, nie wieder einen neuen Freund finden zu können. Um sich abzulenken, besucht er einige „Gesellschaften und Feste“ (S. 21) in der Stadt und lernt dabei den jungen Ritter Hugo kennen. 

Die beiden Männer freunden sich schnell an und verbringen sehr viel Zeit miteinander. Hugo scheint für Eckbert eine „wahrhafte Zuneigung“ (ebd.) zu empfinden. Er erweist ihm „alle möglichen Gefälligkeiten“ (S. 22), sodass beide schließlich „unzertrennlich“ (ebd.) erscheinen. Die Freunde reiten gemeinsam durch den Wald (vgl. S. 21f.) und besuchen gemeinsam zahlreiche „Gesellschaften“ (S. 22), was Eckbert erfreut. 

Wie zuvor bei Walther spürt Eckbert auch bei Hugo den Drang, sich „ganz mitzuteilen“ (ebd.), und so die freundschaftliche Bindung zu stärken. Beim gemeinsamen Ausritt erzählt er Hugo seine ganze Geschichte und gesteht auch den Mord an Walther (vgl. ebd.). Der Freund reagiert zunächst „gerührt“ (ebd.) und versucht, ihm Trost zu spen...

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