Kapitel 2 (Dienstag)

Erklärung für Farben und Typografie
 

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Abschnitt I (S. 77-86)

Ort: Mainzer Dom

Zeit: Nacht von Montag auf Dienstag, Dienstagmorgen

Personen: Küster Dornberger, Georg, Frau des Küsters, Putzfrauen

Handlung: Georg versteckt sich erfolgreich vor dem Küster, dessen Frau und den Putzfrauen und lässt sich über Nacht im Dom von Mainz einschließen. Dort verbirgt er sich in einer Nische, um sich auszuruhen und zu schlafen. Die Verletzung an seiner Hand schmerzt und bewirkt, dass er Fieber bekommt. Er erinnert sich an seine Freundin Leni, die in Niederrad lebt, und hofft, dass er auf seiner Flucht bei ihr Unterschlupf und Versorgung findet. 

Während der langen, kalten und fiebrigen Nacht im Mainzer Dom ziehen Bilder der anderen Flüchtlinge, von verflossenen Liebschaften sowie ehemaligen Freunden und seiner Familie an seinem geistigen Auge vorbei. Schließlich schläft er für eine kurze Zeit erschöpft ein und wacht früh am Dienstagmorgen wegen der Schmerzen in seiner verletzten Hand auf. Er bereitet sich auf den Moment vor, in dem der Küster den Dom wieder aufschließt, um sich möglichst unauffällig unter die morgendlichen Besucher zu mischen. 

Abschnitt II (S. 86-91)

Ort: Gemeinde Schmiedtheim im vorderen Taunus, Dorf Liebach

Zeit: Dienstagmorgen

Personen: Ernst, Hund Nelli, Auguste Marnet, Fritz Helwig und seine Freundin, Großmutter des Mädchens und eine ältliche Cousine, Dorfbewohner, Bauer/Sturmführer Alwin

Handlung: Der Schäfer Ernst erwacht am Morgen und verrichtet seine Morgentoilette am Brunnen der Marnets, wo er von Auguste auch warmes Wasser erhält. 

Im Tal trifft sich Fritz Helwig mit seiner Freundin auf dem Weg in die Darré-Schule in Liebach, doch es will sich aufgrund des Diebstahls der Jacke nicht die sonstige Freude einstellen. 

Am vorherigen Abend hat das ganze Dorf von den entflohenen Sträflingen des nahegelegen KZ Westhofen gesprochen und sich daran erinnert, wie massiv sich das Leben im Dorf seit dessen Eröffnung vor drei Jahren verändert hat. Immer wieder werden sie Zeugen der menschenunwürdigen Behandlung der Häftlinge, bei offen geäußerter Kritik oder Trauer darüber wird ihnen Lagerhaft angedroht. 

Fritz erfährt vom Bauern Alwin, der auch Sturmführer ist und bei der Verhaftung von Pelzer dabei war, dass dieser nicht seine am Vortag gestohlene Jacke trug. 

Abschnitt III (S. 91-99)

Ort: Frankfurt, Büro der Gestapo

Zeit: Dienstagmorgen, 9.30 Uhr

Personen: Tapeziermeister Alfons Mettenheimer, junger Kommissar

Handlung: Der Tapeziermeister Alfons Mettenheimer wird aufgrund der Ehe zwischen seiner Tochter Elli und dem entflohenen Georg Heisler von der Gestapo in Frankfurt vorgeladen und zu dessen Flucht befragt. Im Verhör wird er sehr genau zu seiner Einstellung zu Georg befragt und warum er Elli nicht zur Scheidung geraten hat. Dass er seiner Tochter trotz der schlechten Behandlung durch ihren Mann und trotz dessen antinationalsozialistischer Orientierung nicht zur Scheidung geraten hat, macht ihn in den Augen des jungen Kommissars s...

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