Kapitel 1 (Montag/Montag)

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Prolog (S. 9-11)

Ort: Konzentrationslager Westhofen, Lagerbaracken

Zeit: Anfang Oktober 1937, Montag, eine Woche nach der Flucht von sieben Häftlingen aus dem KZ Westhofen

Personen: Lagerinsassen, Lagerkommandant Sommerfeld, SA-Mann

Handlung: Die Rahmenhandlung des Romans, die aus dem Prolog und dem Ende des letzten Kapitels besteht, beginnt Anfang Oktober 1937, eine Woche nach der Flucht von sieben Männern aus dem KZ Westhofen. Einem der Männer, Georg Heisler, gelingt es, an diesem Montagmorgen nach seiner einwöchigen Flucht auf das Schiff eines Niederländers in Mainz zu gelangen, der ihn ins Ausland bringt. Die anderen sechs Männer sind entweder tot oder inzwischen wieder im KZ inhaftiert. Georgs Mithäftlinge fragen sich zu diesem Zeitpunkt, ob ihm die Flucht gelungen ist. 

Nach einer Woche wird die Suche nach Georg abgebrochen und der bisherige Lagerkommandant Fahrenberg seines Postens enthoben. Er wird durch den neuen Lagerkommandanten Sommerfeld ersetzt, der als erste Amtshandlung die sieben Platanen fällen lässt, die von Fahrenberg für die Folterung der sieben entflohenen Männer vorgesehen waren. Das Fällen der Platanen und das Heizen der Baracken mit diesem Holz empfinden die Häftlinge als kleinen Erfolg über die scheinbare Allmacht der Nazis, obwohl sie weiterhin wegen der kleinsten Dinge durch die SA und SS misshandelt werden. Dieser kleine Erfolg gibt ihnen unter den schrecklichen Umständen, unter denen sie leben müssen, ein wenig Mut.

Abschnitt I (S. 11-16)

Ort: Gemeinde Schmiedtheim im vorderen Taunus

Zeit: Anfang Oktober 1937, Montagmorgen, eine Woche früher

Personen: Franz Marnet, Sophie Mangold, Ernst der Schäfer

Handlung: Die Haupthandlung beginnt eine Woche vor dem Prolog. 

Franz Marnet, ein junger Mann und ehemaliger Jugendfreund des entflohenen Georg Heisler, fährt mit dem Fahrrad vom Gehöft seiner Verwandten im Taunus zu seiner Frühschicht in den Höchster Farbwerken in Frankfurt. Er ist guter Laune, grüßt auf der Fahrt seine Nachbarin Sophie Mangold und den Schäfer Ernst und freut sich über die familiäre Nähe seines Wohnortes. Alles scheint zu diesem Zeitpunkt noch sehr friedlich zu sein, nichts deutet in dieser bukolischen Idylle auf die aufreibenden Ereignisse der folgenden Woche hin.

Abschnitt II (S. 16-23)

Ort: Selterswasserhäuschen an der Einmündung des Feldwegs in die Wiesbadener Chaussee, Höchster Farbwerke Frankfurt

Zeit: Montagmorgen, Mittagspause

Personen: Franz Marnet, Anton Greiner, Mädchen mit entstelltem Auge (Lotte), Fritz Messer, Arbeitskollegen bei den Höchster Farbwerken (Weigand, Felix)

Handlung: Auf dem Weg zur Arbeit triff Franz Marnet auf seinen Bekannten Anton Greiner, mit dem er gemeinsam zur Arbeit radelt. Dieser berichtet ihm davon, dass in der Nacht etwas passiert sein muss, da die SA überall in der Gegend Kontrollpunkte errichtet hat. 

Während seiner Arbeit in der Stanzerei erfährt Franz von seinem Vorarbeiter Fritz Messer, dass sich in der Nacht auf Montag im nahegelegenen Konzentrationslager Westhofen ein Vorfall ereignet hat. Anton sucht Franz später in dessen Mittagspause auf, um ihm davon zu berichten, dass von dort einige Häftlinge geflohen sind. Genauere Informationen kann er aber auch nicht geben. 

Abschnitt III (S. 23-28)

Ort: Unterhalb des Weidendamm in der Nähe des KZ Westhofen, Hohlweg aus Binsen in der Nähe des Weidendamms

Zeit: In der Nacht d...

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