Interpretation

Anna Seghers Roman Das siebte Kreuz (1942) erzählt in sieben Kapitel, von denen jedes einen einzelnen Tag schildert, die Flucht von sieben Flüchtlingen im Jahre 1937 aus dem KZ Westhofen. Auch unsere Interpretation folgt diesem Muster und ist in sieben Abschnitte unterteilt. 

Der erste Abschnitt beschreibt die Bewegungen des Faschismus und Nationalsozialismus, die in Italien nach dem Ersten Weltkrieg sich entwickeln, und die beiden Diktatoren, Benito Mussolini und Adolf Hitler, an die Macht bringen. In diesem Zusammenhang werden die Ähnlichkeiten und die Unterschiede zwischen den beiden antidemokratischen Systemen anhand folgender Punkte untersucht: anhand des autoritären Nationalstaats, des Größenwahns, des Antisemitismus, der Verfolgung von Andersdenkenden und Kleikriminellen, der ideologischen Erziehung der Jugend und der Politik des Spektakels.

Dann wird beleuchtet, inwiefern die Erzählung als historischer Bericht bezeichnet werden kann und ob sie eher einen Zeitroman darstellt. Die Flucht der sieben Insassen wird anschließend unter die Lupe genommen. In dieser Hinsicht werden auf die Themen ”Mitläufer und Handlanger” versus „Solidarität“ eingegangen, bevor die Motivik „Hügel als Himmel” und „Tal als Hölle“ behandelt wird. Schließlich interessiert sich unsere ausführliche Interpretation für Anna Seghers politische Absicht und literarisches Vorgehen, da sie den Roman allen „toten und lebendenden Antifaschisten Deutschlands“ widmet. 

Unsere Interpretation bleibt nahe am Text und ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Sie stellt ein nützliches Angebot für das Verstehen des Textes dar und bietet eine fundierte Grundlage für die Interpretation im Deutschunterricht.

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