Merkmale der Exilliteratur im Werk

Der Begriff der Exilliteratur bezeichnet literarische Produktionen von deutschsprachigen Schriftstellern, die aufgrund ihrer politischen und/oder religiösen Überzeugungen aus Deutschland unter dem NS-Regime fliehen müssen (1933-1945). Sie werden dort mit Berufsverboten belegt, inhaftiert und ihre Bücher öffentlich verbrannt. 

Die gesamte Exilliteratur entsteht somit aufgrund der politischen oder religiösen Verfolgung unter dem NS-Regime im Ausland. Anna Seghers Roman „Das siebte Kreuz“ wird von 1938 bis 1939 im Exil in Paris verfasst und erscheint 1942 in den USA auf Englisch und noch im selben Jahr in Mexiko auf Deutsch.

Während die Schriftsteller*innen sich vor dem Krieg oft zuerst in europäischen Ländern niederlassen, müssen viele von ihnen mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieg...

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